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Sehschule

Von klein auf bestens betreut

Der Begriff „Sehschule” ist historisch. Er hält sich aber bis heute, da die korrekte Bezeichnung „Orthoptik und Diagnostik von Motilitätsstörungen” relativ sperrig ist.

In unserer Sehschule arbeitet Frau Elisabeth Singer als erfahrene und hervorragend qualifizierte Orthoptistin, die auch gleichzeitig Augenoptikerin ist. Ihre Aufgabe besteht in der Verhütung, Erkennung und der Behandlung von Schielerkrankungen, Sehschwächen und des Augenzitterns.

Jedes Kind sollte bis spätestens im Alter von 2 Jahren augenärztlich und orthoptisch untersucht werden.

Denn Kinder lernen genauso sehen, wie sie auch alles andere lernen: durch ständiges Üben. Dieses Seh-Training beginnt vom ersten „Augenblick” an. Der Zeitraum für diesen Lernprozess ist aber begrenzt und Versäumnisse lassen sich nur innerhalb der ersten Lebensjahre nachholen. Nur wenn beide Augen ein gleichermaßen scharfes Bild liefern, kann sich das beidäugige Sehen voll entwickeln.

Auch wenn alles in Ordnung scheint, können Babys und Kleinkinder fehlsichtig sein. Mäßige und auch starke Sehfehler führen nicht unbedingt zu auffälligem Verhalten im Alltag. Leider können auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt meistens keinen Aufschluss über Sehschwächen geben, da dort die technischen Untersuchungsmöglichkeiten und das augenärztliche Fachwissen fehlen.

Schielen bzw. einseitige Fehlsichtigkeit kann verhängnisvolle Folgen haben:
Das Kind lernt nicht richtig, beidäugig und dreidimensional zu sehen. Das schielende/fehlsichtige Auge ist nicht mehr aktiv und wird nach einiger Zeit sehschwach – unbemerkt!

Das muss aber nicht so sein! Auch hier gilt: Je früher behandelt wird, desto höher der Erfolg.