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Behandlung

Wie läuft die OP ab?

Eine besondere Vorbereitung ist für diesen großen Tag nicht notwendig. Allerdings darf der Patient nach der Behandlung – die ca. 20 Minuten dauert – nicht selbst Auto fahren.

Wir führen die Operation in unserem Operationszentrum in Reutlingen in der Regel unter örtlicher Betäubung ambulant durch. Im ersten Schritt wird am Hornhautrand des Auges ein kleiner Schnitt gemacht und zum Schutz der Hornhautrückseite ein Gel eingebracht. Im zweiten Schritt wird nun in den meisten Fällen mit Hilfe eines Injektors die zusammengefaltete Kunstlinse ins Auge eingesetzt und positioniert.

Die Linse wird, je nach Linsentyp, in die Vorderkammer oder Hinterkammer des Auges so eingelegt, dass sie theoretisch jederzeit wieder entfernt werden könnte. Dies kann zum Beispiel erforderlich werden, wenn sich im Alter ein Grauer Star entwickelt.

Am Ende der Operation wird das überschüssige Schutz-Gel wieder abgesaugt und das Auge mit antibiotischen Tropfen oder Salbe versorgt. Der kleine Schnitt heilt in der Regel schnell und muss nicht genäht werden. In den ersten Wochen können die Augen etwas lichtempfindlicher sein als sonst.

Wie bei der Augenlaser-Behandlung können die meisten Patienten schon unmittelbar nach dem Eingriff besser sehen. Bei einem Linsenimplantat kann es zwei bis vier Wochen dauern, bis das Gehirn sich an die neue Situation gewöhnt hat und sich die endgültige, korrigierte Sicht einstellt.

Nach der Linsenimplantation
Bereits wenige Tage nach dem Eingriff ist der Patient wieder voll belastbar und kann uneingeschränkt seinen Beruf ausüben und sogar Sport treiben.

Die Nachuntersuchungen erfolgen in der Regel:

  • am Tag nach der Operation
  • nach einer Woche
  • nach einem Monat
  • danach einmal jährlich